Heitersheim kassiert verdiente Derby-Niederlage

Mit 30:36 mussten sich die Handball Löwen Heitersheim am Samstag der HG Müllheim/Neuenburg im Derby geschlagen geben. Vor einer tollen Zuschauerkulisse in der Malteserhalle gab es in dem Derby gegen die HG Müllheim/Neuenburg nichts zu holen. Gegen den starken Tabellenführer hielten die Heitersheimer lange Zeit sehr gut mit und blieben in Schlagdistanz, am Ende musste man sich aber verdient mit 30:36 (13:17) geschlagen geben.

Guter Heitersheimer Start nach Anfangsproblemen

Den besseren Start erwischten die Gäste und legten schnell mit 2:4 vor. Doch die Heitersheimer antworteten mit einem Lauf, gleich dreimal Sebastian Loose und Veit Bermeitinger glich zum 6:6 in der 15. Minute aus. Nach anfänglicher Nervosität mit Fehlern auf beiden Seiten entwickelte sich jetzt ein schnelles, ein sehenswertes Spiel, es ging hin und her, die Führungen wechselten, Tore fielen am Fließband. Der routinierte David Dinse behielt jedoch jederzeit die Nerven und führte die HG zur 13:17 Halbzeitführung.

Müllheim dominiert

Dass die HG in der zweiten Halbzeit dominierte, war vor allem der Verdienst von Matti Huber, David Dinse und Bastian Holzer, die ihre Farben stets auf sechs, sieben Tore vorne hielten. Die Heitersheimer mühten sich, kämpften, scheiterten aber oft auch an sich selbst. Trotzdem keimte noch einmal Hoffnung auf, als Veit Bermeitinger mit einem Zweierlauf zum 28:34 und anschließend Sebastian Loose und Nico Dobronn sich bravourös durchsetzten. Aber die Tabellenführer aus Müllheim/Neuenburg blieben cool, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und hatten nach Tobias Kummer`s 30:36 die Punkte auf ihrer Seite verbucht.

„Das war ein spannendes Spiel, ein guter Kampf zwischen beiden Mannschaften“, bewertet HBL-Coach Holzer die Partie zwischen Heitersheim und Müllheim/Neuenburg. „Wir haben leider insgesamt zu viele technische Fehler gemacht. Hätten wir in der ersten Halbzeit schon weniger Fehler gemacht, hätten wir vielleicht sogar mit einem Untentschieden in die Halbzeit gehen können“, so ging es für die Handball Löwen allerdings mit einem Rückstand von 13:17 in die Kabine. „Der Knackpunkt war in der zweiten Halbzeit einfach, dass unsere Abwehr nicht mehr so gut funktioniert hat, wir haben nicht mehr so den Zugriff gehabt, waren defensiv und die HG-Spieler konnten oft durch Eins-Gegen-Eins-Situationen zu guten Torchancen kommen. Wir hätten in der Schlussphase ein bisschen mehr einen kühlen Kopf bewahren müssen“, sagte der Löwen-Trainer abschließend. Holzer lobte zum Schluss noch seinen Torhüter: „Fabian Bohr, der uns natürlich mit seinen Paraden geholfen hat, dieses Spiel gut zu gestalten, hat gut gehalten und in seiner Einsatzzeit einen richtig tollen Job gemacht.“