Mehrere Aufholjagden nicht belohnt!

Die Heitersheimer Landesligisten haben in der Malteserhalle die dritte Niederlage im vierten Spiel kassiert: Gegen die bislang ungeschlagene HSG Dreiland verloren die Handball Löwen trotz mehrerer Aufholjagden mit 24:33 (13:17).

Die HSG kam besonders über den einmal mehr bärenstarken Kevin Welte zu einfachen Toren, während Holzers Schützlinge für jeden Treffer hart kämpfen mussten. Gleich vier einfache Tore - sogenannte „Hundertprozentige“ - ließen die Heitersheimer in Folge liegen. Schnell sah man sich einem 6:10-Rückstand ausgesetzt, auf den der Heitersheimer Trainer mit einer Auszeit reagierte. Dieser zeigte Wirkung, Moritz Bermeitinger verkürzte auf 7:10 (16.). Doch die fehlende Konstanz bleibt in der Malteserhalle weiter das große Heitersheimer Manko - mit 13:17 setzte sich die HSG Dreiland wieder komfortabel in die Halbzeitpause ab.

Unglücklicher Start in die zweite Hälfte

Das Momentum hatte sich nicht gedreht, die Heitersheimer Mannschaft spielte nun zwar deutlich entschlossener, selbstbewusster. Besonders der bärenstark spielende Torhüter Niklas Meyer garantierte den Handball Löwen einen stabilen Rückhalt und hielt an diesem Tag selbst „Unhaltbare“ am laufenden Band. Die Heitersheimer rannten immer der Führung der HSG hinterher. Holten zwar immer wieder auf, konnten dem Druck aber nicht standhalten.

Wie in einigen Spielen zuvor schwand wieder die Konzentration im Heitersheimer Spiel. Schnell zog die HSG Dreiland auf 19:30 davon. Die Handball Löwen betrieben Schadensbegrenzung und kämpften mit großer Moral.

Wiederum zeigte sich jedoch, dass man in der Landsliga nicht mit 7 Feldspielern bestehen kann. Verdient gewann die HSG Dreiland mit 24:33 Toren gegen die am Ende kraftlosen Handball Löwen aus Heitersheim. „In einem kräftezehrenden Spiel auf diesem hohen Niveau, das von sportlicher Aggressivität und enormen Tempo geprägt ist, können die Spieler keine 60 Minuten ohne Auswechslung zum Kraftanken bestehen“ resümierte der Heitersheimer Trainer Holzer.

„Wir sind immer ganz knapp dran an den Großen, aber wir kriegen es einfach nicht gedeichselt.“ "Das zieht sich schon lange Zeit wie ein roter Faden bei uns durch, dass wir die Topspiele nicht gewinnen", klagte der Heitersheimer Kapitän Sebastian Loose, "auch heute hatten wir wieder die Möglichkeit, zumindest ein Unentschieden zu holen.

Foto (Lisa Furler)