Gegen unseren letztjährigen Partner in der Spielgemeinschaft Markgräflerland stand nun ein „Prestigeduell“ ins Haus. Dabei hatten sich die Vorzeichen aufgrund der Verletzung von Fabian etwas zu unseren Ungunsten verschoben. Seine mehrfach starken Leistungen im Tor eröffnen uns ganz andere strategischen Maßnahmen im Abwehrspiel.

Umso wichtiger war für uns, dass Luke mit 4 Paraden gleich gut ins Spiel gefunden hat. Das gab uns Sicherheit, die wir im Spiel nach vorne in schöne Tore umsetzten. Über 5:0 zogen wir konsequent davon (7:1, 11:4). Bei unseren Gästen waren die Erinnerungen an die starken Leistungen unseres Rückraumspielers Julien aus den gemeinsamen Spielen noch frisch. Sie nahmen in deswegen früh in eine kurze individuelle Einzelmanndeckung. Unsere Jungs waren aber darauf eingestellt und nutzten die sich bietenden Räume zu schönen Toren (13:5). Immer wieder blieben aber auch gute Gelegenheiten zunehmend ungenutzt. In den letzten 10 Minuten vor dem Seitenwechsel kamen dann auch Nachlässigkeiten in der Abwehr und damit auch der Gegner auf (14:11). Der aus Trainersicht unnötig knappe Halbzeitstand (15:11) und er damit wieder sichtbar offene Spielausgang gaben neben den zahlreich gewordenen individuellen Unzulänglichkeiten das Thema - und ein wenig auch die Tonlage - der Kabinenansprache in der Halbzeit vor. Schön war es die Umsetzung durch die Jungs nach Wiederanpfiff zu verfolgen. Mit einem neuerlichen 5:0-Lauf setzten wir uns vorentscheidend ab (20:11) und ließen fortan nichts mehr anbrennen. Positiv ist anzumerken, dass die Mannschaft die ungewöhnlich strenge Pausenansprache konstruktiv umsetzen konnte und über das gesamte Spiel sehr viele Spieler Tordrang entwickelten.

Es spielten: Luke Schaubhut (Tor); Linus Bredemeyer (5 Tore); Julien Jakoby (9), Jamie Craig (4); Simon Fünfgeld (4); Jakob Feuerstein (1); Jens Brengartner; Leon Kalatschek (4); Niklas Löffler (1), Talat Salvarci (3), Jonas Kruck und Ben Gerres (1). Bericht Dierk Bredemeyer