1844 Freiburg - HBL Damen 21:18 (8:9)
Stark ersatzgeschwächt mit nur sieben Feldspielern fuhren wir nach Freiburg, trotzdem zeigten die Damen eine sehr ansprechende Partie. Wir trafen auf die beste Abwehr der Liga die nur in drei Saisonspielen mehr als 19 Tore kassierten.

Wir wussten also wenn dann mussten wir auch hinten gut stehen um überhaupt eine Chance zu haben. In der ersten Hälfte gelang uns das auch sehr gut und Carmen im Tor hatte einen Sahnetag. Zeitweise hatte man das Gefühl beim Tabellendritten wollte gar keine mehr auf unser Tor werfen. Das wir uns im Angriff schwer taten war zu erwarten den auch da stand eine starke Keeperin zwischen den Pfosten und die Abwehr der Freiburger packte gut zu. Leider versäumten es die Löwen mehr als zwei Tore davon zu ziehen und so ging es mit einer knappen Führung in die Pause.
Wir merkten dass heute vielleicht auch mal auswärts was zu holen ist und wollten unsere Angriffe konzentrierter zu Ende spielen.
Dies gelang uns auch gut und so stand es fünf Minuten nach Wiederanpfiff 13:10 für uns. Leider verletzte sich unsere Torjägerin Alina bei einer Abwehraktion am Knie und musste vom Feld getragen werden. Also hatten wir keine Wechselmöglichkeit mehr und die Mitspieler waren wohl geschockt. Die Gastgeber erzielten fünf Tore in Folge und lagen beim 15:13 erstmals zwei Tore vorn. Zum Glück konnte Alina nach zehn Minuten wenn auch angeschlagen wieder mitspielen, denn nun musste Natascha mit einer Schulterverletzung raus. Bis auf 19:14 zog Freiburg davon, doch aufgeben war für die Löwen nach dieser beherzten Partie keine Option. So gelang es in der Schlußphase den Abstand zu reduzieren. Ohne die Verletzungsprobleme wäre vielleicht eine Überraschung möglich gewesen, so musste man sich am Ende unglücklich trotz starker Leistung geschlagen geben.
Es spielten: Natascha Ambs(3), Alina Bier(8/1), Carmen Kolzer(Tor), Lena Leberer(1/1), Karin Mayer(2), Juliana Loose(1), Sophie Wiedemann(3), Lisa Winter.