HBL mJB – FR-Zähringen B2 37:17 (23:10)

Zum Abschluss der Hinrunde galt es, der Mannschaft nochmal abzuverlangen, das eigene Potential abzurufen. Schafft sie das, ist die Mannschaft in dieser Staffel nicht zu schlagen. Gleichzeitig besteht genau darin die Gefahr, ein Spiel nicht mit der richtigen Einstellung zu betreiben und sich damit selbst im Weg zu stehen.

Auch diesmal überzeugten unsere Jungs mit einem klasse Jugendhandball. Sie stellten nach anfänglichem Abtasten (4:4) einen ersten Abstand her (10:5) den sie über 22:8 deutlich und damit vorentscheidend ausbauten. Dabei gelang es einigen Spielern, aufgrund des heute etwas dünneren Kaders schöne Impulse zu setzen, egal ob im Abwehrspiel oder im Angriff. Ein gutes Debüt zeigt unser Neuling Lukas in seinem ersten Spiel. Auffallend war die insgesamt hohe Torquote. In Halbzeit 1 wurden von 28 Angriffen 23 erfolgreich abgeschlossen (Quote 82%); in Halbzeit 2 stellte sich die Müdigkeit ein (14 Tore bei 30 Angriffen; 47% -Spiel gesamt (37 Tore von 58 Angriffen = Quote 64%). Mit dem am Ende ungefährdeten Sieg hat die Truppe nun in 5 Spielen ein Torverhältnis von über 100 Toren im Plus. Nicht nur die Trainerkollegen unserer Gegner bedauern, dass die Mannschaft nicht vom Spielrecht in der höheren Klasse Gebrauch gemacht hat. Das Zeug dazu hat sie. Nun gilt es in der Rückrunde erneut, in jedem Spiel die eigene Motivation zu finden, um weiter so konzentrierten und schönen Handball zu zeigen. Sicherlich wird die eine oder andere Mannschaft auf unsere Schwächen lauern und uns die Punkte abnehmen wollen. Zur Auswertung der Feldspieler: Die erste Quote zeigt den Erfolg bei eigenen Abschlüssen, die zweite Quote gibt den Anteil des Spielers an den Gesamtabschlüssen an.

Es spielten: Luka Duvnjak (Tor; 14 Gegentore bei 6 Paraden = Haltequote 43%) Luke Schaubhut (Tor; 3/3 = 50%); Arjuna Hummert; Linus Bredemeyer (4 Tore bei 6 Würfen; Torquote 66%; Anteil 4/58 = 10%); Julien Jakoby (8/12; 66%; 21%); Simon Fünfgeld (10/12; 83%; 21%); Jakob Feuerstein (4/5; 80%; 9%); Jonas Kruck (0/2; 0%; 3%); Ben Gerres (8/14; 57%; 24%), Leon Kalatschek (3/5; 60%; 10%); Lukas Eberle und Talat Salvarci.

Bericht Dierk Bredemeyer