HBL mJB – HSG Freiburg 50:11 (28:6)

Furios kamen unsere Jungs aus der „Winterpause“. Diese war natürlich nur zum Teil der Regeneration gewidmet. Einige schweißtreibende Einheiten hatte die Truppe schon zu absolvieren. Die dadurch hervorgerufene „Handballlust“ war unverkennbar.

Gegen den Gast von der HSG Freiburg ging es auch für uns um Einiges: bei einer Niederlage würden beide Mannschaften in die Meisterrunde der besten drei Staffelvertreter aufrücken. Minuspunkte würden mitgenommen. Die Weste wäre also nicht mehr weiß. Dies, verbunden mit der Erkenntnis, dass wir das viel größere Potential haben, es also nur abzurufen brauchen, reichte für eine fulminante Leistung der Jungs aus. Durch konsequente Abwehrarbeit und gutes Angriffsspiel setzten wir uns mit 8:0 ab, ehe der Gast das erste Tor warf. Über 13:2 und 21:4 war das Spiel schnell entschieden. Der Pausenstand von 28:6 sprach Bände. Die Jungs erarbeiten sich aus einer defensiv gespielten 6:0 Abwehr viele Vorteile und zwangen den Gast zu aussichtslosen Abschlüssen. Bälle, die durchkamen wurden zu sicheren Beute unserer Torhüter Luka und Luke. Nicki war ein Meister des (Ball-)Diebstahls und Jakob organisierte die Deckung souverän. Im Angriff führte Linus gut Regie, ohne die eigene Gefährlichkeit vermissen zu lassen brachte er seine Mitspieler immer wieder gut in Szene. Simon und Julien nutzen die dadurch entstandenen Lücken zu vielen Toren. Ben bot eine konzentrierte Leistung mit wenigen technischen Fehlern. Unser „Rookie“ Lukas findet immer besser ins Spiel hinein. Sebastian und Jonas aus der C-Jugend zeigten beide eine starke Leistung in einem starken Team. Handballherz was willst Du mehr? Für die zweite Hälfte gaben wir den Jungs dann eine Nuss zu knacken, indem wir Ihnen ein Deckungsverhalten verordneten, das sehr anstrengend und laufintensiv war. So hatten die Jungs in der von Schiedsrichter Fritz Schnepf gut geleiteten Partie gar keine Gelegenheit, sich auf dem Vorspruch auszuruhen.

Es spielten:

Luka Duvnjak, Luke Schaubhut (Tor); Linus Bredemeyer (7 Tore); Julien Jakoby (14); Simon Fünfgeld (10/1); Jakob Feuerstein (2); Niklas Löffler (8); Jonas Kruck (2); Ben Gerres (3); Lukas Eberle und Sebastian Schnitzer (4).

Bericht Dierk Bredemeyer