HSG Freiburg - HBL Herren I 32:23(15:8)
Stark ersatzgeschwächt musste unsere Erste in Freiburg antreten, fehlten doch mit Argenziano und V. Hofmann zwei Spieler der Stammsieben. Da die Herren bisher Auswärts nicht damit aufgefallen sind, dass sie Bäume ausreißen könnten, war die Hoffnung auf zählbares wohl eher gering. Trotzdem machten sich einige Fans am Sonntag Nacht(20 Uhr Anpfiff) auf den Weg nach Freiburg um ihr Team zu unterstützen. Nur zwei Feldspieler zum Wechsel hatte man auf der Bank, was sich nach zwölf Minuten durch die rote Karte von J. Hofmann dann auf eins reduzierte.
Sicher war der Feldverweis vertretbar, allerdings wenn man sah was das schwache Schiedsrichtergespann auf der anderen Seite während der ganzen sechzig Minuten nicht bestrafte, war die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben. Für die Niederlage mussten sich die Löwen allerdings an der eigenen Nase packen, im ersten Abschnitt war es die wie so oft in dieser Runde schwache Chancenverwertung die uns das Genick brach. Hinzu kam eine schwache Defensive und von den Torhüter kam leider auch keine Unterstützung. Über 3:0 und 6:2 zog Freiburg auf 13:7, ein Rückstand der fortan weitgehend Bestand hatte. Aus dem Rückraum kam bei der Hüglin Sieben viel zu wenig Gefahr, wodurch der Gegner dann den Kreis dicht machen konnte.
Nur die Sonst Zwillinge waren hier aus der zweiten Reihe so halbwegs gefährlich. Lichtblick war sicher Sakota am Kreis der erstmals in dieser Saison so richtig Einsatzzeiten hier bekam und wie am Vortag in der Zweiten bei sechs Versuchen sechsmal traf. Angesichts der noch vorhandenen Spieler konnte man die zweite Hälfte unter Schadensbegrenzung abhaken.
Es spielten: Stephan Brendle(1), Nico Dobronn(1), Lukas Feuerstein(1), Julius Hofmann(1), Albert Isenmann(Tor), Sebastian Loose(1), Niklas Meyer(Tor), Marin Sakota(6), Hendrik Sonst(7), Marius Sonst(5/1).