HBL Damen – Freiburger TS 1844

Spiel am 17.01.25 | 17:25 (10:12)

Am 17. Januar bewies die Damenmannschaft eindrucksvoll, was Zusammenhalt und echter Teamgeist bedeuten. Gezeichnet von zahlreichen Verletzungen und krankheitsbedingten Ausfällen trat das Team mit nur neun Spielerinnen zum Spiel gegen den stark besetzten Freiburger TS 1844 an– eine schwierige Ausgangslage, die von Beginn an alles abverlangte. Trotz dieser Umstände zeigte die Mannschaft eine starke erste Halbzeit. Mit viel Einsatz, Leidenschaft und gegenseitiger Unterstützung hielten die Spielerinnen dagegen und gingen mit einer knappen 10:12 in die Pause. Besonders in dieser Phase wurde deutlich, wie sehr das Team füreinander kämpfte und jede einzelne bereit war, über ihre Grenzen hinauszugehen. Immer wieder sorgte Miriam Stahlmann mit ihrem Tempo für Gefahr und belohnte sich mit mehreren erfolgreich verwandelten Tempogegenstößen. Ebenso übernahm Estefania Virtuoso viel Verantwortung, koordinierte das Spiel über weite Strecken sehr souverän und nutzte ihre Chancen konsequent. Ihr Einsatz gab dem Team auch in schwierigen Momenten Halt und Struktur. Mit fortschreitender Spielzeit machte sich jedoch die dünne Personaldecke bemerkbar. Die Kräfte schwanden, die Belastung war hoch und es schlichen sich vermehrt technische Fehler ein. Der Freiburger TS 1844 nutzte diese Phase eiskalt aus und setzte sich Tor um Tor ab. Dennoch ließ sich die Mannschaft nicht hängen: Jede Spielerin kämpfte weiter, feuerte ihre Mitspielerinnen an und stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Auch wenn am Ende ein 17:25 auf der Anzeigetafel stand, spiegelt dieses Ergebnis nicht den Einsatz, den Willen und die Moral des Teams wider. Die Damenmannschaft zeigte bis zum Schlusspfiff Herz, Charakter und Zusammenhalt – Eigenschaften, auf die sie trotz der Niederlage stolz sein kann

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